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Star Wars: The Old Republic steigert Free to Play-Einnahmen

Electronic Arts hat sich zu den Einnahmen des kostenlosen MMORPGs Star Wars: The Old Republic geäußert.

Als Abo-MMO konnte SWTOR nicht punkten, doch seit der Umstellung auf das Free to Play-Modell ist das Spiel sehr erfolgreich und auch finanziell lukrativ für den Publisher. Kein Wunder, das MMO ist grundsätzlich kostenlos spielbar und besitzt damit eine sehr niedrige Einstiegshürde. Man kann es sich also kostenlos runterladen und mal ausprobieren, ohne einen Cent dafür bezahlen zu müssen. Gefällt es einem, bleibt man dabei und kann im Kartellmarkt, dem Ingame-Shop im Spiel, hin und wieder mal ein paar Euro liegen lassen. Gefällt einem das Spiel nicht, so hat man nichts verloren. Und bei nur wenigen Euros, die man im Ingame-Shop hinblättern muss, sitzt der Geldbeutel auch etwas lockerer. Daher kann sich Electronic Arts derzeit über steigende Einnahmen der Free to Play-Fassung von Star Wars: The Old Republic freuen.

Allerdings schwinden dafür die Abozahlen. Seit vergangenem Jahr sanken diese um 16 Prozent auf 66 Millionen Dollar. Das bedeutet, dass immer weniger Spieler ein Abo abschließen wollen, dafür aber immer mehr den Ingame-Shop nutzen. Mit Einnahmen von rund 213 Millionen Dollar in den vergangenen drei Monaten kein schlechter Deal – auch, wenn hier nicht nur die Einnahmen durch SWTOR, sondern auch durch das Free to Play-FIFA mit einberechnet sind. Nun könnte man versuchen, die Gründe dafür zu analysieren. Sicher hat sich das Spielerverhalten inzwischen geändert. Denn ein Abo bedeutet auch gleichzeitig eine Verpflichtung, so viel wie möglich spielen zu müssen, um so viel wie möglich aus dem bezahlten Geld „herauszuholen“. Dies ist bei Free to Play nicht der Fall. Man ist in seiner Zeiteinteilung deutlich flexibler. Doch auf Dauer kann es durchaus vorkommen, dass man für ein Free to Play-Spiel mehr Geld ausgibt, als das bei einem Abospiel der Fall wäre. So gibt es eben immer gute und schlechte Seiten.

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1 comment

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  1. DocBurton 30 Januar, 2014 at 20:58 Antworten

    Weniger Abo-Einnahmen bedeuten nicht unbedingt weniger Abonennten. Gametime Cards sind in den letzten Monaten immer günstiger geworden, was wiederum zwar zu sinkenden Einnahmen führt, aber nicht zu sinkenden Abonennten-Zahlen. Ich zahle beispielsweise nun statt 15 Euro für 30 Tage nur noch 10€ für 60 Tage per GTC-Kauf. Also nur ein Drittel des eigentlichen Abo-Preises. Von den gesunkenen Abo-Einnahmen kann daher nicht unbedingt auf sinkende Abonennten geschlossen werden.

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